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SPD Nordendorf VG.

SPD zu Besuch im Johannesheim in Meitingen :

Arbeitsgemeinschaften

Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft 60plus der SPD-Augsburg-Land

 

SPD zu Besuch im Johannesheim in Meitingen

Das Johannesheim in Meitingen ist ein Alten-und Pflegeheim mit 95 Plätzen in einem ehemaligen Schloss und gehört dem Caritasverband an. Auch Tages- und Kurzzeitpflege sowie seniorengerechte Wohnungen bietet diese Einrichtung. Die Arbeitsgemeinschaft (ArGe) 60plus der SPD-Augsburg-Land informierte sich vor Ort, um einen Einblick in die Arbeit dieser Einrichtung zu erhalten. „Die ArGe versteht sich als Zielgruppenorganisation der SPD, um inhaltliche Impulse zu geben und die Interessen Älterer in Organisationen, Verbänden und Institutionen zu vertreten“ sagt deren Leiter Thomas Weigel. Mit dabei im Johannesheim waren auch der Bezirksrat Wolfgang Bähner, der Kreisrat und SPD-Landkreis-Vorsitzende Florian Kubsch, der Kreisrat Franz Neher, die Gersthofer SPD-Vorsitzende Janine Hendriks, der Meitinger SPD-Vorsitzende Matthias Mark und die ArGe-Vorstandsmitglieder Dr. Walter Mergner und Walter Trettwer.

Stefan Pootemans, der langjährige Einrichtungsleiter, informierte die Besucher umfassend über die Arbeit des Johannesheimes. Viel diskutiert wurde natürlich über den Fachkräftemangel in der Pflege. „Das Image der Altenpflege“ ist das Problem, sagte dazu Stefan Pootemans. Die Verdienstmöglichkeiten sind dabei nicht ausschlaggebend, eher die Belastungssituation der Mitarbeiter/-innen. Die künftige „generalistische Ausbildung“ in der Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege ist grundsätzlich ein guter Ansatz, wird aber den Kräftemangel in der Altenpflege nicht beheben. Es nützen auch keine zusätzlichen Stellen, wenn die Bewerber/-innen dafür nicht vorhanden sind.

Angesprochen hat der Einrichtungsleiter auch die umfassenden Qualitätsprüfungen, denen sich die Heime unterziehen müssen und dem Personal viel Dokumentationsarbeiten aufbürden. Das Johannesheim hat aber sehr gute Ergebnisse bei diesen Prüfungen erzielt.

In dem Heim gibt es keine „geschlossene Abteilung“ für Bewohner mit einer Demenzerkrankung, sondern es wird ein integratives Konzept umgesetzt, das sich bewährt hat. Besonders interessant ist es, dass sich in den Räumen des ehemaligen Schlosses in unmittelbarer Nachbarschaft des Altenheimes ein Montessori-Kindergarten befindet. „Es gibt viele Möglichkeiten, dass Senioren und die Kinder gemeinsam etwas unternehmen. Damit haben wir quasi ein Mehrgenerationenhaus“, sagt dazu Stefan Pootemans.

Beide Seiten fanden das Gespräch sehr informativ und der Einrichtungsleiter würde sich über einen erneuten Besuch nach einiger Zeit freuen.

 

Bild (Walter Trettwer):

von links: Janine Hendriks, Wolfgang Bähner, Dr. Walter Mergner, Thomas Weigel,

Matthias Mark, Stefan Pootemans

 

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