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SPD Nordendorf VG.

SPD besucht Dominikus-Ringeisen-Werk :

Behindertenhilfe braucht mehr Flexibilität statt Bürokratie

Kloster Holzen ist ein besonderer Ort für besondere Menschen – für Menschen mit Behinderung. Was dort in den Werkstätten, Förderstätten und den Wohnprojekten geleistet wird, ist ein Segen für die Menschen und die Region. Träger ist die katholische Stiftung Dominikus-Ringeisen-Werk (DRW) und dieses muss immer wieder Geld investieren, um neuen Anforderungen und rechtlichen Vorgaben gerecht zu werden, um sich gesellschaftlichen Anforderungen anzupassen und nicht zuletzt auch, um den Mitarbeitenden ein gutes Arbeitsklima und Arbeitsumfeld bieten zu können. Das Leitbild „Jeder Mensch ist kostbar“ wird im Kloster Holzen genauso gelebt, wie an den Standorten in Meitingen und Nordendorf.

Derzeit baut das DRW eine neue Werkstätte in Meitingen, die zum Jahreswechsel in Betrieb gehen soll. Zum Meinungsaustausch und zur Besichtigung der Baustelle trafen sich Vertreter des Dominikus-Ringeisen-Werks mit Vertretern der SPD.

Werkstattleiter Bernhard Christi betonte, dass nach der Corona-Zwangspause alle Betreuten sehr gerne wieder zur Arbeit gingen. „Arbeit ist auch für Menschen mit geistiger Behinderung sinnstiftend und das soziale Umfeld hat vielen in dieser Zeit sehr gefehlt“, betonte er. In den Werkstätten werden Menschen mit einem hohen Hilfebedarf betreut und alle freuen sich schon auf den Umzug in die neuen Räumlichkeiten. Bis zum Spatenstich war es ein langer Weg, denn wer öffentliche Fördermittel will – ohne die wäre der Neubau nicht möglich gewesen –  muss viele Vorgaben erfüllen, viele Formulare ausfüllen, viele Gespräche führen. Das Grundkonzept der Förderstruktur in Deutschland sei einfach zu kompliziert, sagte Josef Liebl, als Vorstandsmitglied im DRW für die Region zuständig.
Industrielle Fertigung, Keramikarbeiten, Hauswirtschaft, Landschaftspflege, Naturwerkstatt und Metallbearbeitung sind die Tätigkeitsfelder, die das Ringeisen-Werk an seinen Standorten im Landkreisnorden für Menschen mit Behinderung anbietet.

Zusammen mit dem Gesamtleiter Arnold Pfeiffer zeigte er am Standort in Kloster Holzen die neueste Idee der Werkstätten: Tiny-Häuser. Drei der Kleinsthäuser, in denen Menschen mit Behinderung leben, sind bereits aufgebaut. Das Besondere daran ist, dass sie unter Beteiligung der Werkstätten in Ursberg produziert und demnächst auch verkauft werden an Interessenten außerhalb des DRW. Diese Wohnform gefällt nicht nur den Betreuten, sondern auch die SPD-Vertreter aus dem Landkreis Augsburg waren sehr angetan. Der Augsburger Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende der SPD im Kreistag, Harald Güller, Kreisvorsitzender Fabian Wamser, SPD-Ortsvereinsvorsitzender und Gemeinderat in Meitingen, Matthias Mark, und Thomas Weigel, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Nordendorf und gleichzeitig Gruppenleiter in der Werkstatt und Vorsitzender der Mitarbeitervertretung im DRW, waren sich schnell einig, dass dieses Geschäftsmodell sicher zukunftsfähig sein wird.

Weniger erfreut zeigten sich alle miteinander von den Vorgaben der Ausführungsverordnung des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes. Harald Güller hatte sich im Vorfeld die gut 30 Seiten durchgelesen und sagte
trocken: „Ich verstehe jetzt, warum die Einrichtungen so über diese Verordnung schimpfen.“ Helfen würde Josef Liebl, wenn in der Behindertenhilfe besser differenziert würde, die Flexibilität größer wäre. Er wünscht sich mehr Augenmaß, ansonsten fürchtet er, dass es zum Verlust von Wohnplätzen kommen werde und so die Versorgungssicherheit auf längere Sicht gefährdet sei. Dem stehe sogar ein spürbar steigender Bedarf gegenüber , so Liebl und Pfeiffer unisono.

Im Dominikus-Ringeisen-Werk ruht man sich nicht auf Erreichtem aus, sondern versucht immer wieder innovative Ideen und gesellschaftliche Herausforderungen aufzuspüren und zu integrieren. In Ursberg, sozusagen dem „Stammhaus“, befindet sich das kleinste Krankenhaus Bayerns. Es ist speziell für Menschen mit geistiger Behinderung konzipiert und Josef Liebl setzt auf eine enge Verzahnung und Vernetzung mit dem geplanten Interdisziplinären Medizinischen Zentrum für Menschen mit Behinderungen, das auf Beschluss des bayerischen Ministerrats an der medizinischen Fakultät  der Universität Augsburg angeschlossen werden soll. Harald Güller kann sich eine enge Zusammenarbeit und vielleicht sogar direkte Anbindung am Standort Ursberg gut vorstellen und wird diese gerne unterstützen.  Neben verschiedensten Angeboten für Kinder und Senioren stehen Menschen mit Behinderungen, Menschen mit psychischen Erkrankungen, Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen und mit erworbenen Hirnschädigungen im Fokus der Versorgung des DRW.

Gestreift wurden noch verschiedene aktuelle Themen. Inklusion im Sportverein, wo Josef Liebl dem Sportpolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Harald Güller, die Probleme schilderte. Insgesamt plädierte er für eine Reduzierung der Arbeitszeit in stationären Wohneinrichtungen, denn bei vielen Mitarbeitenden komme es durch die emotional fordernde Tätigkeit und Schichtdienstmodelle zu hoher Belastung. Eine gutes Umfeld des Arbeitsplatzes und lebensphasenorientierte Gestaltungsmöglichkeiten werden deshalb in den Einrichtungen des DRW besonders hervorgehoben.

Moderne, technische Assistenzsystem und Kommunikationssysteme (u. a.
Unterstützte Kommunikation) werden derzeit in Kooperation mit Hochschulen und Universitäten in verschiedenen Pilotprojekten im Alltag getestet. Liebl bedauerte es sehr, dass wenig Fördermittel für diese Themen zur Verfügung stehen und hob die große Unterstützung durch die „Aktion Mensch“ in diesem Bereich hervor.

 

Senioren und behindertengerechtes Wohnen
Der demographische Wandel in Deutschland zeigt sich auch bei uns. Unsere kommunale Infrastruktur muss dem steigenden Anteil an älteren Menschen angepasst werden. Wir brauchen senioren- und behinderten-gerechten Wohnraum in unserer Ortsmitte. Hierfür bietet sich das gemeindeeigene Grundstück südlich des Friedhofs regelrecht an: ruhige Lage, gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, kurze Wege zur Kirche und zum Mehrgenerationenhaus. Die Verkehrsanbindung von der Schäfflerstraße lässt sich mit geringen Umbaumaßnahmen am Friedhof ermöglichen. Da wir als Kommune das nicht alleine stemmen können, werden wir private und öffentliche Investoren mit einbinden und bei der Umsetzung unterstützen. In der „Wohnanlage“ kann eine Beratungsstelle Platz finden, damit Beratungsund Hilfsangebote wohnortnah geklärt und vermittelt werden können.

Fußgänger-Querungshilfen an der Hauptstraße

Die Gefahrenstelle am nördlichen Ortsende beim EDEKA muss entschärft werden. Eine Anbindung der Überquerung beim Kreisverkehr an den Lebensmittelmarkt und somit auch an den Radweg nach Ehingen ist zwingend erforderlich. Wir sehen die Lösung in einem Geh- und Radweg auf der Westseite bis hin zur Raiffeisenstraße. Die schon länger vorgesehene Straßenquerung in der Hauptstraße sollte im Bereich  der Einfahrt zum Bgm.-Kottmair-Platz angelegt werden. Damit wäre der von uns geplante familien-freundliche Treffpunkt von allen Seiten gut und sicher erreichbar.

Hochwasserschutz / neue Schmutterbrücke

Extreme Wetterereignisse nehmen zu. Bisher hatten wir Glück, aber darauf dürfen wir uns nicht verlassen. Darum muss der Hochwasserschutz für Nordendorf zügig umgesetzt werden. Das bietet auch die Chance, die Flächen an der Schmutter naturnah zu gestalten und für die Naherholung aufzuwerten. Denn die Schmutter ist eines unserer „Kleinode“ in Nordendorf und Blankenburg.

Veröffentlicht am 29.02.2020


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Die SPD Bewerber für die Wahls des Gemeinderats am 15.03.2020 in Westendorf

  • Manfred Helmschrott
  • Roland Wuchterl

Veröffentlicht am 22.01.2020

Wahlkreis; Unser Landratskandidat :

Veröffentlicht am 20.01.2020


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Die SPD Bewerber für die Wahls des Gemeinderats am 15.03.2020 in Nordendorf auf der Liste Aktive Bürger/SPD:

  • Roland Reiner
  • Julia Christi
  • Thomas Weigel
  • Inge Dollinger - Christi
  • Wolfgang Rappenglitz

Wir informieren Sie in Kürze über alle Bewerber der Liste Aktive Bürger/SPD und welche Themen uns wichtig sind.

Veröffentlicht am 15.01.2020

Nominierung Westendorf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 11.01.2020 fand die Nominierungsversammlung der gemeinsamen Liste SPD / Politisch Bewusste Bürger in Westendorf im Gasthof zur Krone statt. Gemeinderat Manfred Helmschrott begrüßte zunächst alle Kandidatinnen und Kandidaten sowie weitere Gäste :  insbesondere den Ortsvereinsvorsitzenden der SPD in der VG Nordendorf, Thomas Weigel, und den SPD –Vorsitzenden des Unterbezirks Augsburg-Land, Fabian Wamser. Dieser wurde dann einstimmig von den anwesenden Stimmberechtigten auch zum Versammlungsleiter erklärt. In einem kurzen Grußwort ging der junge SPD – Landratskandidat Wamser dann auf zwei Schwerpunkte seines Wahlkampfs ein: Zum einen steht für ihn ganz oben auf der Prioritätenliste der Erhalt der kommunalen Kliniken in Bobingen und Schwabmünchen, was aus seiner ganz persönlichen Sicht und Erfahrung als Rettungssanitäter ein wichtiges Ziel ist, um den Menschen vor Ort eine schnelle Versorgung im Krankheitsfall zu ermöglichen -  zum anderen die Stärkung der Pflege gerade im Hinblick auf die Herausforderung einer immer älter werdenden Gesellschaft.

 

Manfred Helmschrott und Roland Wuchterl gaben dann einen kurzen Überblick über die Arbeit der beiden SPD – Gemeinderäte in den letzten sechs Jahren. Wichtige Aspekte waren hier unter anderem der Multifunktionsplatz im Rahmen der Dorferneuerung, bei der Helmschrott als Mitinitiator aktiv war, der Bau eines neues Spielplatzes an der Grundschule oder die Neugestaltung der Dorfmitte, die auch ein wesentlicher Punkt in der nächsten Legislaturperiode sein dürfte.

 

In der anschließenden Aufstellungsversammlung stellten sich alle Bewerberinnen und Bewerber den anwesenden Gästen vor und die gesamte Liste wurde abschließend in geheimer Abstimmung einstimmig angenommen.

Manfred Helmschrott und Roland Wuchterl bedankten sich am Ende der Versammlung bei allen Kandidatinnen und Kandidaten für ihre Bereitschaft, durch ihr Engagement die Gemeinde Westendorf in den nächsten sechs Jahren voranzubringen. Besonders erfreulich ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass etliche Frauen bereit waren, auf der Liste zu kandidieren und dass die Liste einen hervorragenden Querschnitt durch die Bevölkerung in Westendorf sowohl was das Alter als auch die berufliche Qualifikation angeht, darstellt.

 

Ergebnis der Nominierungsversammlung (Reihung):

1. Wuchterl Roland

2. Büber Bettina

3. Helmschrott Manfred

4. Sommer Markus

5. Eder Katharina

6. Weishaupt Peter

7. Cavaliere Claudia

8. Gebele Bernd

9. Sieber Herbert

10. Cavaliere Franzesco

11. Schiller Maximilian

12. Giehl Hans-Jürgen

13. Büber Yusuf

14. Koschel Gabriele

 

Bild

Von links : Markus Sommer, Maximilian Schiller, Roland Wuchterl, Herbert Sieber, Hans-Jürgen Giehl, Bettina Büber, Claudia Cavaliere, Yusuf Büber, Franzesco Cavaliere, Peter Weishaupt, Katharina Eder, Gabriele Koschel, Bernd Gebele, Manfred Helmschrott und Landrats-Kandidat Fabian Wamser

Veröffentlicht am 12.01.2020

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